Trier – Malerische Innenstadt, Karl Marx und antike Bauten

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne doch so nah ist! Rom ist dir zu weit weg, aber du willst dennoch eine kleine Zeitreise in die Antike machen? Dann musst du unbedingt nach Trier! Ich war mehr als begeistert von der kleinen Stadt an der Mosel, die es in sich hat. Bei tollsten Wintersonnenwetter waren wir für ein kurzes Wochenende in Trier und am liebsten wären wir gar nicht mehr fort!

In die malerische Innenstadt habe ich mich sofort verliebt. Auf den ersten Blick sozusagen. Der Hauptmarkt hat einiges zu bieten: den Petrusbrunnen, den Zugang zur St. Gangolf Kirche mit seinem schönen Turm sowie bunten Häusern aus der Renaissance, des Barock sowie des Klassizismus. Ich hätte ewig auf diesem wunderschönen Platz stehen können, besonders am frühen Morgen, wo man ihn ganz für sich hat.

Die Innenstadt ist geprägt von schönen Häusern, Brunnen, Statuen und gemütlichen Bummelgassen. Hier lässt es sich an einem Samstag Nachmittag mehr als gut verweilen.

Trier hat aber so viel mehr als als das zu bieten. Als älteste Stadt Deutschlands begeistert sie mit antiken Bauten. Die bekannte Porta Negra ist nicht nur UNESCO-Weltkulturerbe, sondern auch das am besten erhaltene und größte Stadttor der antiken Welt. Wow! Mehr kann man dazu gar nicht sagen. Damit aber nicht genug, zu den antiken Highlights zählen auch die Kaiserthermen, die Barbarathermen, Teile der alten Stadtmauer sowie das Amphitheater.

Und als wäre das alles nicht schon Grund genug, direkt einen Ausflug nach Trier zu planen, sind auch der Trierer Dom sowie die Liebfrauenkirche UNESCO-Weltkulturerbe. Der Dom ist tatsächlich die älteste Bischofskirche Deutschlands. Und in der Liebfrauenkirche hatte ich einen besonders schönen Moment, als die Sonne durch die farbigen Glasfenster schien, die Kirche in warmes Licht hüllte, besinnliche Musik lief und sonst niemand in der Kirche war.

Zu guter letzt begegnet man in Trier überall Karl Marx, der hier 1818 geboren wurde. Besonders witzig fand ich die Ampelmännchen in Karl Marx Form in der Nähe des Museums.

Es war ein rundum perfekter Ausflug nach Trier und hat mal wieder gezeigt, dass Deutschland sehr viel zu bieten hat und dass ein kleiner Wochenendausflug einfach das beste Mittel ist, um die Batterien aufzuladen.

Infos und Tipps zu Trier (Stand Januar 2019):

  • Das hat Trier an Sehenswürdigkeiten zu bieten: (siehe auch Stadtplan-Foto weiter unten):
    • Porta Negra (Eintritt 4€ / Multimedia-Guide 2€ / Öffnungszeiten: Jan/Feb/März: 9-16h, März+Oktober: 9-17h, April-Sept: 9-18h / wir waren hier sonntags früh um 9h und fast alleine, was toll war / der Ausblick auf die Stadt im Morgenlicht von den oberen Etagen aus ist wunderschön)
    • Hauptmarkt
    • St. Gangolf Kirche
    • Dom und Liebfrauenkirche
    • St. Georg’s Brunnen beim Posthof
    • Konstantin Basilika und Kurfürstlicher Palais samt Garten
    • Rhein-Landes Museum (8€)
    • Kaiserthermen (Eintritt 4€ / Öffnungszeiten analog zur Porta Negra)
    • Barbarathermen (umsonst)
    • Römerbrücke
    • Karl-Marx Haus (Eintritt 5€ / Öffnungszeiten siehe hier)
    • Karl-Marx Ampel bei der Kreuzung am Simeonstiftplatz
    • Viehmarkt
    • Amphitheater (Eintritt 4€ / Öffnungszeiten analog zur Porta Negra)
    • Petrisberg beim Amphitheater – von hier oben hat man eine schöne Aussicht auf Trier und hier oben kann man auch schön spazieren gehen.
    • Es gibt verschiedene Kombipreise, wenn du in das Museum gehen und dir mehrere der antiken Sehenwürdigkeiten anschauen willst, z.B. 2 Sehenswürdigkeiten + Museum für 12€.
  • Auch kulinarisch hat Trier einiges zu bieten: Burgeramt (Nagelstr. 18) hat wohl die besten Burger der Stadt und vielleicht auch darüber hinaus – legendär gut! Es ist daher sehr voll, aber warten lohnt sich! Für eine gemütliche Nachmittagspause eignet sich das Café Mohr (Fleischstraße 55) mit super leckerem Kuchen und Kekse! Wer dann abends den Tag gerne bei Wein und Käse ausklingen lässt, ist im Weinhaus (Brückenstr. 7) genau richtig aufgehoben!
  • Als Hotel kann ich wärmstens das Ibis Styles Hotel im Posthof empfehlen. Super zentral gelegen, schöne Zimmer, gutes Frühstück und das bei super Preis-Leistungsverhältnis!
  • Auch Trier hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Sonntag morgens war so gut wie nichts los in der Stadt und wir konnten das schöne Licht umso mehr genießen!
  • Wir waren nur gut 24h insgesamt da, was ausgereicht hat, aber ein bisschen länger wäre auch schön gewesen.

Hier ein paar Eindrücke von Trier:

Stadtplan
Amphitheater

Blick von der Porta Negra aus

Dom und Liebfrauenkirche
Marktplatz
Marktplatz
Kaiserthermen
Karl Marx Ampelmännchen

Hinweis: Dieser Post enthält unbezahlte Werbung. Von den erwähnten Unternehmen, Hotels, Restaurants, Seiten,Touranbietern etc. wurden mir keinerlei Leistungen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

2 Comments Add yours

  1. Schöne Bilder. Trier ist wirklich eine tolle Stadt.

    Unseren Reisebericht findet Ihr hier: https://one-million-places.com/reiseberichte/europa/deutschland/sehenswuerdigkeiten-trier

    Wir würden uns über einen Gegenbesuch sehr freuen.

    Viele Grüße
    Michael & Sandra

    1. Lavendelmomente says:

      Danke und ich schaue gerne mal rein 🙂

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